Beschreibung
Diese jüdische Stadtführung in Mailand erzählt Geschichte als menschliche Erfahrung. Sie beginnt am Holocaust-Denkmal unweit des Hauptbahnhofs, an dem Ort, der an die Deportationen erinnert. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es weiter zur Piazza della Scala, wo Verdis Nabucco als Symbol für Exil und Identität zeigt, wie Musik und Erinnerung verwoben sind.
Im Laufe von etwa drei Stunden erfährst du, wie sich die jüdische Geschichte Mailands von der Römerzeit bis heute in das Stadtbild eingeschrieben hat. Dazu gibt es Tipps zum heutigen jüdischen Leben in der Stadt. Die Stationen:
- das frühere SS-Hauptquartier, wo Juden eingesperrt und gefoltert wurden
- ein Stolperstein als Zeichen der Erinnerung
- ein Innenhof aus der Renaissance, in dem früher die faschistische Polizei saß
- die Piazza dei Mercanti und der Dom
Den Abschluss bildet die Zentralsynagoge. Ihr Eintritt ist nicht inbegriffen; der Besuch wird nur von der Synagoge selbst organisiert und muss im Voraus gebucht werden. Auch die Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Speisen und Getränke sind nicht enthalten.